Grätzlinitiative 20+2 - Call
Welche Arten von Raumnutzungen ermöglichen die Entwicklung neuer, kollaborativer Ideen? Das Stadterneuerungsprogramm WieNeu+ und die Wirtschaftsagentur Wien suchten zwischen 2024 und 2025 im Rahmen des Grätzlinitiative 20+2 - Calls innovative Raumnutzungskonzepte, die zur Belebung des Grätzls 20+2 beitragen.
Lebendige Erdgeschoßzonen sind wesentlich für die Lebens- und Wohnqualität in einem Grätzl. Im WieNeu+ Programmgebiet wurden Einzel- und Kleinunternehmen (weniger als 50 Beschäftigte), Gründer*innen sowie Vereine und Genossenschaften dabei unterstützt, straßenseitige Geschäftslokale im Erdgeschoß zu beleben.
Alle Bewerber*innen, die sich 2024 für den Grätzlinitative 20+2 - Call qualifizierten, wurden bei der Suche nach passenden Räumlichkeiten und der Aktivierung von Ko-Finanzierungsquellen durch imGrätzl.at unterstützt und durch das FFG-Projekt crowd2raum begleitet. Die Gewinner*innen erhielten zudem bei der Suche nach passenden Räumlichkeiten Unterstützung von KRW Kreative Räume Wien, der Servicestelle für Leerstandsaktivierung und Zwischennutzung.
Um besonders in den Anfangsjahren die Hürden einer Anmietung zu senken, werden die Fördernehmer*innen unter anderem durch die teilweise Übernahme der Mietkosten der ersten 3 Jahren und maßgeschneiderte Unterstützungsmaßnahmen unterstützt.
Gewinner-Konzepte des Grätzlinitiative 20+2 – Calls
Aus über 60 Einreichungen wurden die folgenden zehn Geschäftsideen Ende 2024 von einer Jury als Gewinner-Konzepte gekürt:
- HOLi Social Health Hub
- Ouvertura Solidarische Landwirtschaft
- Nia Empowerment Space
- Umdi Tischtenniskultur
- Second-Hand Laden für Kinder
- Turn-motion
- Gebärdenverse
- Frankensteins Fahrrad
- Wiener Bagel
- Die Druckstube
3 erfolgreiche Neugründungen im
Programmgebiet Grätzl 20+2
Die 10 Gewinner-Konzepte hatten bis Mitte 2025 Zeit, um ein verfügbares Objekt im WieNeu+ Programmgebiet anzumieten, um die Förderung in Anspruch zu nehmen. 3 der 10 Projekte waren erfolgreich.
Im Herbst 2025 gingen die 3 Projekte Gebärdenverse, Holi Social Health Hub und die solidarischen Landwirtschaften "Ouvertura & GeLa Ochsenherz" in Umsetzung. Mehr dazu